Erzählungen aus dem Team von DH4T

Unser Teammitglied Vanessa erzählt

Eine Stimme aus DH4T

Vanessa von DH4T über ihr Engagement

Hinter jedem Verein stehen Menschen, die ihn mit ihren Ideen, ihrer Zeit und ihrem Herzen prägen. Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, Teil einer gemeinsamen Mission zu sein. Doch warum gerade unser Verein? Was macht das Engagement für sie besonders, und was gibt ihr das Gefühl, am richtigen Ort zu sein? In diesem Beitrag erzählt unser Teammitglied Vanessa, was sie mit unserem Verein verbindet, was ihre Arbeit für sie bedeutet und warum sie sich mit Überzeugung für Direct Help 4 Tanzania einsetzt:

«Kennengelernt habe ich Direct Help 4 Tanzania vor einigen Jahren durch die Gründerin Diana, mit der ich seit dem Studium eng befreundet bin. Nach dem Bachelorabschluss durften wir sie bei einem Besuch vor Ort begleiten: Gemeinsam mit einer ganzen Gruppe von Freunden haben wir die Koffer gepackt und sind nach Tansania geflogen. Vor Ort durften wir das Projekt unterstützen und mithelfen, die Abläufe für internationale Volunteers zu vereinfachen und zu strukturieren.

Die Gastfamilie und das Team vor Ort haben uns mit einer Herzlichkeit aufgenommen, durch die ich mich direkt sehr wohlgefühlt habe. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, gibt es so viele Momente, die mir gut in Erinnerung geblieben sind: Die morgendlichen Spaziergänge durch das Dorf, das fantastische Essen vor Ort (beim Gedanken an den warmen Chai und die leckeren Chapatis läuft mir direkt wieder das Wasser im Mund zusammen), die herzlichen Gespräche mit unserem Team und die vielen wertvollen Interaktionen mit den jungen Frauen in der Ausbildung.
Ein grosses Highlight unserer Zeit war auch der Graduation Day für den aktuellen Ausbildungszyklus. Wir haben alle zusammen getanzt, gelacht und gefeiert. In diesem Moment habe ich hautnah erlebt, was für einen konkreten Impact dieses Projekt hat und wie viel Perspektive es schafft.

Wieder Zuhause stand für Areta und mich fest: Wir wollen uns weiter für Direct Help 4 Tanzania engagieren. Heute kümmern wir uns gemeinsam mit dem Team in Tansania um die Betreuung der neuen Volunteers. Es macht mir unglaublich viel Spass, anderen genau diese prägende Erfahrung zu ermöglichen. Zu sehen, wie die Absolventinnen in Arusha nach ihrer Ausbildung selbstständig eigenes Geld verdienen und ihr Leben eigenverantwortlich aufbauen, ist der beste Beweis dafür, wie viel unsere Arbeit als Verein bewegt.

Mittlerweile sind wir im Schweizer Team neun engagierte Frauen mit komplett unterschiedlichen Hintergründen. Wir lernen enorm viel voneinander und haben auch abseits der Vereinsarbeit einfach eine richtig gute Zeit zusammen.
Ich persönlich habe durch das Engagement bereits viel fürs Leben mitgenommen. Interkulturelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe braucht Offenheit, Einfühlungsvermögen und Verständnis. Die Zuversicht und die gelassene, wohlwollende Art unseres Teams in Tansania faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Davon versuche ich mir auch im Alltag gerne eine Scheibe abzuschneiden.

Mein Wunsch für unseren Verein ist es, noch viele weitere junge Frauen in Tansania auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben zu unterstützen und engagierten Menschen die Möglichkeit zu geben, mit ihrem Einsatz etwas Sinnvolles zu bewirken. Zum Schluss bleibt mir vor allem eines zu sagen: Asante sana! Ein riesiges Dankeschön an unser tolles Team in der Schweiz, an das Team vor Ort und an alle Volunteers sowie Spenderinnen und Spender, die dieses Herzensprojekt und die selbstbestimmte Zukunft dieser motivierten Frauen möglich machen.»